Haus H.

Projekt: Haus H.
Zubau und Fassadensanierung an einer Jahrhundertwende-Villa im selben Stil.
An passen an die gegliederte Fassade. Herstellen der Außenanlagen.
Durchgeführte Leistungen: Teil-Generalunternehmer vom Abbruch bis schlüsselfertigen Übergabe.
Zubau und Fassadensanierung einer stilvollen Jahrhundertwende-Villa in Niederösterreich
Elegante Erweiterung und behutsame Erneuerung im historischen Stil
In Niederösterreich wurde eine prächtige Jahrhundertwende-Villa einer umfassenden Fassadensanierung sowie einem stilgerechten Zubau unterzogen. Ziel des Projekts war es, die bestehende Architektur in ihrer historischen Ausdruckskraft zu bewahren und gleichzeitig neuen Wohnraum zu schaffen – und das in völliger Harmonie mit der gegliederten Fassadenstruktur und dem architektonischen Charakter der Villa.
Neben dem Zubau und der Fassadensanierung wurden auch die Außenanlagen neu gestaltet, um ein rundum stimmiges und ästhetisch anspruchsvolles Gesamtbild zu erzielen.
Projektübersicht
Projektart: Zubau und Fassadensanierung
Gebäudetyp: Stilvolle Villa aus der Jahrhundertwende
Ort: Niederösterreich
Besonderheiten: Denkmalähnlicher Bestand, aufwendige Fassadengliederung
Leistungen: Architektonisch angepasster Zubau, Fassadenerneuerung, Außenanlagenbau
Herausforderung: Historischen Charakter bewahren
Die stilistische Eigenheit von Villen aus der Jahrhundertwende liegt in ihrer feingliedrigen Architektur: Gesimse, Lisenen, Erker, Stuckelemente und symmetrisch gegliederte Fassaden prägen das Erscheinungsbild. Die Herausforderung bestand darin, diese Merkmale im Rahmen der Sanierung nicht nur zu erhalten, sondern auch in den neu geplanten Zubau architektonisch zu integrieren, ohne dabei die stilistische Balance zu verlieren.
Das Projekt erforderte daher eine besonders sensible architektonische Herangehensweise, die sowohl gestalterische als auch technische Präzision verlangte.
Zubau im Einklang mit der historischen Substanz
Der neu geschaffene Zubau wurde so geplant und umgesetzt, dass er sich nahtlos in die bestehende Struktur der Villa einfügt. Dabei wurde auf folgende Gestaltungsprinzipien geachtet:
Fortführung der Fassadengliederung mit Lisenen und Gesimsen
Verwendung stiltypischer Materialien wie Putz, Naturstein und Holz
Anlehnung an die Fensterproportionen und Symmetrie des Altbaus
Gestaltung der Dachform und Traufhöhe gemäß Bestand
Handwerklich ausgeführte Details, die historische Elemente zitieren
Durch diese Maßnahmen entsteht ein harmonisches Gesamtbild, das nicht zwischen Alt und Neu unterscheidet, sondern einen fließenden Übergang schafft.
Fassadensanierung mit höchstem Anspruch
Die vorhandene Fassade wies im Laufe der Jahrzehnte witterungsbedingte Schäden und Verfärbungen auf. Ziel der Sanierung war die Rückführung zum Originalzustand unter Berücksichtigung moderner bauphysikalischer Standards.
Folgende Maßnahmen wurden im Zuge der Fassadensanierung durchgeführt:
Sanfte Reinigung der Oberfläche mittels Niederdruckverfahren
Entfernung nicht originalgetreuer Anstriche aus früheren Sanierungsphasen
Wiederherstellung beschädigter Stuck- und Putzdetails
Rekonstruktion von Fenster- und Türumrahmungen
Neuaufbau und Reparatur von Gesimsen, Gurtgesimsen und Ecklisenen
Originalgetreue Farbgestaltung in Abstimmung mit dem Bestand
Die Arbeit erfolgte in enger Abstimmung mit Restauratoren, um historische Strukturen zu bewahren und die architektonische Integrität der Fassade zu sichern.
Außenanlagen: Gestaltung mit klassischer Eleganz
Zum Projekt gehörte auch die Neugestaltung der Außenanlagen, um die Gesamterscheinung der Liegenschaft aufzuwerten und funktional zu optimieren. Die Planung der Außenbereiche folgte dem Stil der Jahrhundertwende-Villa und legte Wert auf klare Formen, hochwertige Materialien und pflegeleichte Ausführungen.
Realisiert wurden unter anderem:
Pflasterflächen mit Naturstein im klassischen Verband
Einfriedung durch schmiedeeiserne Zäune und Mauerwerk
Zuwegungen und Eingangsbereiche in traditioneller Gestaltung
Grünflächen mit stilgerechter Bepflanzung
Beleuchtungskonzept mit historischen Leuchten
Die Außenanlagen tragen entscheidend zur ästhetischen Wirkung des Gesamtobjekts bei und unterstreichen den exklusiven Charakter der Villa.
Technik und Substanz im Einklang
Trotz des historischen Rahmens wurde auch auf moderne technische Standards Wert gelegt – ohne die Optik zu beeinträchtigen. So wurden beispielsweise folgende Maßnahmen umgesetzt:
Wärmedämmende Ergänzungen an nicht sichtbaren Bauteilen
Unsichtbare Abdichtungen und Drainagen zur Feuchtigkeitsregulierung
Integration moderner Haustechnik in bestehende Schächte
Fenster mit historischen Profilierungen und moderner Wärmeschutzverglasung
Diese Kombination aus Alt und Neu schafft ein Wohnumfeld, das sowohl optisch überzeugt als auch bauphysikalisch zukunftssicher ist.
Bauablauf und Qualitätssicherung
Ein Projekt dieser Komplexität erfordert eine präzise Koordination aller Gewerke, eine exakte Bauüberwachung und einen hohen Anspruch an Detailausführung. Sämtliche Arbeitsschritte wurden dokumentiert, regelmäßig überprüft und mit den zuständigen Behörden bzw. dem Denkmalschutz abgestimmt.
Besonderer Fokus lag auf:
Qualitätssicherung bei Stuck- und Putzarbeiten
Maßgenaue Fertigung der Fassadenelemente
Abstimmung der Farbgebung nach historischer Vorlage
Dokumentation für zukünftige Erhaltungsmaßnahmen
Fazit: Zeitlose Eleganz mit historischem Bewusstsein
Die stilgerechte Erweiterung und aufwändige Sanierung dieser Jahrhundertwende-Villa in Niederösterreich ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie historische Bauten mit Fingerspitzengefühl, handwerklichem Können und architektonischer Sorgfalt in die Gegenwart geführt werden können. Der neue Zubau fügt sich harmonisch in das Ensemble ein und bietet modernen Wohnkomfort im historischen Gewand.
Mit diesem Projekt wurde nicht nur ein wertvolles Stück Baugeschichte erhalten, sondern auch nachhaltig aufgewertet – sowohl in ästhetischer als auch in funktionaler Hinsicht.